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Port Sassnitz-Mukran e.V. forciert Ergänzung des ÖPNV auf Rügen

03.04.2019

Sassnitz, 02. April 2019 – Die Planungen für das diesjährige „Mukran Port – The Annual Summit“ laufen auf Hochtouren. Der Mukran Port bietet den Teilnehmern ein umfangreiches Programm an Vorträgen und Diskussionsveranstaltungen. Auf Initiative des Port Sassnitz-Mukran e.V. steht ebenfalls das Thema „Mobilität in der Region“ auf der Agenda. Dem Wirtschaftsverein ist es gelungen einen hochrangigen Vertreter der ioki GmbH, ein Unternehmen der Deutsche Bahn AG, für die Veranstaltung zu gewinnen. Der Verein erhofft sich, durch ioki Anregungen für alternative Mobilitätskonzepte für die Region zu erhalten.

Fehlende Direktverbindungen, unzureichende Taktungen und zu lange Fahrten: Während in den kreisfreien Großstädten 95 Prozent der Einwohner Zugang zu einem ausreichenden Angebot des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) haben, sind es in den dünn besiedelten ländlichen Kreisen nur knapp 60 Prozent. Eine Problematik von der auch Rügen, Deutschlands größte Insel, betroffen ist. Dies hat nicht nur Auswirkungen für die Einwohner, sondern schadet langfristig ebenso der Wirtschafts- und Tourismusbranche.

Dem möchte der Wirtschaftsverein Port Sassnitz-Mukran e.V. entgegenwirken. Mit ioki konnte ein Unternehmen für „The Annual Summit“ in die Veranstaltung gebracht werden, dass über viel Erfahrung in der Schaffung von nahtlosen Verbindungen in ländlichen Regionen, unter Berücksichtigung einer optimalen Auslastung, verfügt.

„Die integrierten Mobilitätskonzepte von ioki schaffen eine neue individuelle Mobilität ohne eigenes Fahrzeug und helfen gleichzeitig, den öffentlichen Personennahverkehr effizienter und nachhaltiger zu organisieren“, zeigt sich Harm Sievers, Vorsitzender des Port Sassnitz-Mukran e.V. erfreut über die Teilnahme von ioki. „Wir sind sehr gespannt auf den Input und Lösungsvorschläge für Rügen, die uns auf dem Summit geboten werden“, ergänzt Sievers.

Mit der Initiative des Wirtschaftsvereins soll der ÖPNV nicht ersetzt oder in Konkurrenz zu diesem getreten werden. Vielmehr geht es um Ansätze für eine sinnvolle Ergänzung des ÖPNV, von denen Einwohner, Touristen sowie Wirtschaft gleichermaßen profitieren.