Presse Archiv

Kontakt

Sie möchten eine Presseanfrage stellen? Dann nutzen Sie unser Kontaktformular.

Fährhafen Sassnitz als Gateway nach Asien

24.03.2014

Tunnelbohranlage für Aserbaidschan

Sassnitz/Mukran, 3. März 2014. Der Standort Sassnitz-Mukran bestätigt seine Leistungsfähigkeit im Bereich Eisenbahntransporte auf russischem Breitspurgleis. In den vergangenen Tagen wurden im Schienenbereich des Fährhafens Sassnitz Komponenten für eine Tunnelbohranlage verladen. Insgesamt 16 Waggons mit Anlagenteilen rollten auf die Eisenbahnfähre Richtung Ust-Luga. Ziel der Ladung ist das 4.500 km entfernte Baku, wo die Tunnelbohranlage zur Erweiterung der Metro zum Einsatz kommen wird.

Per Straße, zum Großteil Schwerlasttransporte mit Übermaß, erreichte die in Deutschland produzierte und in Einzelteile zerlegte Tunnelbohranlage den Fährhafen Sassnitz. Im Rail-Terminal des Hafens wurden die Komponenten mithilfe eines Portalkrans auf Breitspurwaggons verladen und sicher verstaut. Auftraggeber ist das am Standort ansässige Unternehmen RussianRailLogistics GmbH, das sich ab Sassnitz-Mukran bis zum Bestimmungsbahnhof in Aserbaidschan für die gesamte Projektabwicklung - von den Genehmigungen bis zum Zoll - verantwortlich zeichnet.

Zurzeit befindet sich die Ladung auf dem Weg nach Baku. Dort wird die Tunnelbohranlage für die Erweiterung des Metronetzes, das einzige seiner Art in Aserbaidschan, zum Einsatz kommen. Es ist mittlerweile die dritte Verladung einer Tunnelbohranlage, die RussianRailLogistics über den  Fährhafen Sassnitz in die Staaten der GUS versendet.

Frank Michael Kunde, Geschäftsführer der RussianRailLogistics GmbH, zeigte sich nach erfolgreicher Verladung zufrieden: „Nach den positiven Erfahrungen der Verladungen der ersten beiden Anlagen war uns klar, dass wir den Auftrag über Sassnitz realisieren. Die hochwertige Ware wird hier sicher umgeschlagen und bis Baku nicht mehr angefasst.“

Harm Sievers, Geschäftsführer der Fährhafen Sassnitz GmbH, erklärte: „Bei diesem Auftrag konnten wir unserem Ruf als westlichster Cargo-Bahnhof der Transsibirischen Eisenbahn gerecht werden. Durch die direkte Verladung auf Breitspurwaggons, wird die Fracht einmal weniger umgeschlagen. Das spart dem Kunden Geld und erhöht die Sicherheit.“