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Containerkrane sicher verladen

06.12.2012

Die auf dem Buss Sea Terminal in Sassnitz montierten Containerkrane wurden jetzt für den Seetransport nach St. Petersburg mit Hilfe von SPMT-Systemen verladen.
06.12.2012

Sassnitz, 6. Dezember 2012 – Eine sanfte Bewegung am Joystick genügt und schon setzen sich 800 Tonnen in Bewegung. Langsam, dafür aber absolut sicher rollten in der vergangenen Woche Zug um Zug die auf dem Buss Sea Terminal Sassnitz montierten Liebherr-Containerkrane über das Terminal auf den Ponton „Paula“. Jetzt gingen die drei stählernen Riesen auf die Reise zu ihrem künftigen Heimathafen St. Petersburg.
Für die Verladung der Schwergewichte, die zudem auch noch 63 Meter hoch sind, wurden sogenannte Self-Propelled Modular Transport (SPMT) Systeme eingesetzt. Die Containerkrane wurden auf das vielachsige Transportsystem aufgesetzt, das über einen eigenen Antrieb verfügt und ferngesteuert wird. Jede Achse kann bis zu 50 Tonnen tragen. Diese Technik ist auch für die Offshore-Wind-Logistik interessant und hat auf dem Buss Sea Terminal in Sassnitz bei der Kranverladung erfolgreich ihre Feuertaufe bestanden.

Die 250 Meter bis zur Kaikante bewältigten die rollenden Schwertransporte in rund 20 Minuten. Wesentlich länger dauerte das Übersetzen auf den Ponton. Für jedes Stück, das die tonnenschwere Last auf dem Ponton eroberte, musste Ballastwasser abgelassen werden, um die schwimmende Tragfläche in der Waage zu halten.

Eine weitere Herausforderung war das Sichern der Krane auf dem Ponton. Schweißer und Hafenarbeiter des Buss Sea Terminal Sassnitz sorgten dafür, dass auf dem mindestens fünf Tage langen Seeweg bis St. Petersburg nichts ins Wanken gerät.

Die Containerbrücken prägten seit Mitte September die Arbeit auf dem Buss Sea Terminal Sassnitz. Für die Montage wurden 15.000 Quadratmeter Fläche benötigt und erfahrene Arbeiter. Beides hatte das Terminal zu bieten und obendrein auch noch technisches Equipment. Die terminaleigenen mobilen Kräne konnten erfolgreich bei der Montage eingesetzt werden.

„Das Buss Sea Terminal hat eine ideale Lage und alle Voraussetzungen für anspruchsvolle Projektladungen, aber auch für Offshore-Wind-Logistik“, so Heinrich Ahlers, Vorsitzender von Buss Port Logistics.

 

Über Buss Port Logistics
Buss Port Logistics betreibt effiziente Multi-Purpose-Terminals in Hamburg und weiteren Häfen und steht für ein vielfältiges Angebot hafenspezifischer Dienstleistungen. Die Terminals schlagen Container, Projektladung, Stück- und Massengut um und werden durch ein umfassendes Angebot an eigenen Hafendienstleistungen unterstützt: Stauerei, Laschen und Sichern, Exportverpackung sowie Container Freight Station (CFS). Zudem plant und entwickelt Über Buss Port Logistics neue Hafenanlagen. Als Offshore Wind Logistiker bietet Buss Basis-, Produktions- und Servicehäfen bzw. Terminals in Eemshaven, Sassnitz und Stade. Die Leistungen umfassen Nearshorelogistik, Umschlag und Lagerung von Anlagen sowie Vormontagen.