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Buss Sea Terminal Sassnitz holt Desiro Rus-Züge von Siemens an Land

02.03.2012

02.03.2012 - Das Buss Sea Terminal Sassnitz übernimmt einen Teil der Logistikkette für die insgesamt 38 Regionalzüge der Siemens AG, die in den kommenden Monaten am Fährhafen Sassnitz nach Russland verladen werden. Der erste der fünfteiligen „Lastotschka“-Züge (russisch für „Schwalbe“) wurde bereits Ende Februar an dem zur Hamburger Buss-Gruppe gehörenden Terminal erfolgreich umgeschlagen.

Die 38 Regionalzüge sind für das russische Breitspurnetz konstruiert und für den Einsatz bei den Olympischen Winterspielen in Sotchi bestimmt. Da die Waggons gut einen halben Meter breiter sind als in Deutschland üblich, ist ein Landtransport per Schiene nicht möglich. Die Regionalzüge werden daher vom Siemens-Werk in Krefeld zunächst nach Amsterdam verschifft, wo die Wagen vom Binnen- auf ein Seeschiff verladen und zum Fährhafen Sassnitz transportiert werden.

Befestigt an Adaptergestellen werden die rund 60 Tonnen schweren Zugteile dann am Buss Sea Terminal Sassnitz synchron von zwei Hafenmobilkranen einzeln wieder aus dem Laderaum des Seeschiffes entladen. Die etwa 26 Meter langen, dreieinhalb Meter breiten und fast fünf Meter hohen Waggons werden im Anschluss auf passgenau vorbereitete Schienenstücke gesetzt, per Tieflader auf einen 38 Meter langen Auflieger gezogen und per Schwerguttransporter von einer regionalen Spedition zum Breitspur-Terminal gebracht, wo der Regionaltriebzug dann auf russische Breitspur gesetzt wird.

„Die Verladung der Regionalzüge ist Millimeterarbeit und erfordert die höchste Präzision – bei der synchronen Entladung mit zwei Hafenmobilkranen aus einem schmalen Laderaum können wir aber wie gewohnt Windeinfall und andere Widrigkeiten optimal ausgleichen. Für unsere Umschlag-Teams sind solche Projekte zwar Routine, aber die Züge für die Olympiade – das ist schon etwas Besonderes“, erklärt Valdis Andersons, Niederlassungsleiter der Buss Sea Terminal Sassnitz GmbH & Co. KG.

Die Züge werden mit der Breitspur-Eisenbahnfähre MS „Petersburg“ von Sassnitz nach Ust Luga verschifft.

Über Buss Port Logistics
Buss Port Logistics betreibt effiziente Multi-Purpose-Terminals in Hamburg und weiteren Häfen und steht für ein vielfältiges Angebot hafenspezifischer Dienstleistungen. Die Terminals schlagen Container, Projektladung, Stück- und Massengut um und werden durch ein umfassendes Angebot an eigenen Hafendienstleistungen unterstützt: Stauerei, Laschen und Sichern, Exportverpackung sowie Container Freight Station (CFS). Zudem plant und entwickelt Über Buss Port Logistics neue Hafenanlagen. Als Offshore Wind Logistiker bietet Buss Basis-, Produktions- und Servicehäfen bzw. Terminals in Eemshaven, Sassnitz und Stade. Die Leistungen umfassen Nearshorelogistik, Umschlag und Lagerung von Anlagen sowie Vormontagen.

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Michael Berger
Buss Port Logistics GmbH & Co. KG
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