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Zusätzliche Sandmengen für den Hafenausbau Süd

21.04.2011

Sassnitz/Mukran, 21. April 2011 - Am Molekopf im Stadthafen Sassnitz saugt der Hopperbagger „Zeezand Express“ Kies und Sand ab und beugt damit einer weiteren Versandung der Hafeneinfahrt vor. Die Fährhafen Sassnitz GmbH benötigt zusätzliche 20.000 Kubikmeter Sand für die Erweiterung im Hafensüdbereich. Im Stadthafen der Stadt Sassnitz reduziert derzeit der Hopperbagger „Zeezand Express“ die Untiefe an der Hafeneinfahrt. Der Sand wird für die Hafenerweiterung genutzt. Derzeitig entsteht auf 60.000 Quadratmetern im Hafensüdbereich des Fährhafens das zukünftige Offshore-Terminal.

Die Fährhafen Sassnitz GmbH greift den Hinweis aus der letzten Sitzung des Bauausschusses vom 13. April 2011 auf, Material für den Hafenausbau aus der Hafeneinfahrt vom Stadthafen zu verwenden. Zusammen mit dem Unternehmen Andreas Voss, der den Hopperbagger „Zeezand Express“ zum Einsatz bringt.

Ein Hopperbagger ist ein selbstfahrendes Laderaumsaugbaggerschiff, mit dem der Sand durch Schleppköpfe von der Stadthafensohle gelöst und durch ein Saugrohr in die Hoppertanks im Schiff gepumpt wird. Das durch das Absaugen in den Laderaum gepumpte Wasser wird durch einen Überlauf abgelassen, so dass nur der Sand im Laderaum bleibt. Nach Beendigung des Baggervorgangs wird der Sand zum Hafensüdbereich transportiert und dort abgeladen. Das Fassungsvermögen des „Zeezand Express“ beträgt insgesamt 945 Kubikmeter.

Über den Fährhafen Sassnitz
Der Fährhafen Sassnitz ist der einzige Hafenstandort Westeuropas mit Gleis- und Umschlagsanlagen für Eisenbahnwaggons der russischen Breitspur und wird daher häufig als westlichster Cargo-Bahnhof der Transsibirischen Eisenbahn bezeichnet. Dieses Alleinstellungsmerkmal des Fährhafens gestattet den Umschlag und die Verpackung von Gütern nach und aus den GUS Staaten sowie dem Baltikum und Finnland. Zum Einzugsgebiet gehören Kunden mit Warenströmen aus Mittel- und Südosteuropa, die Dank der günstigen geographischen Lage die regelmäßigen Fährverbindungen nach Schweden (Trelleborg), Litauen (Klaipeda/Memel), Russland (St. Petersburg) sowie Dänemark (Rønne) in Anspruch nehmen.