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Delegation der Russischen Eisenbahn besuchte Fährhafen Sassnitz-Mukran

15.07.2011

Sassnitz/Mukran, 15. Juli 2011 - Hoher Besuch im Fährhafen Sassnitz: Salman R. Babajew, Vizepräsident der Russischen Eisenbahn (RZD), besuchte gemeinsam mit einer russischen Delegation den Standort auf Rügen, um sich über weitere Entwicklungs- und Kooperationsmöglichkeiten mit dem Fährhafen auszutauschen. Im Zuge dieser Visite unterzeichnete Babajew Kooperationsverträge sowie Partnerschaftsabkommen mit der Hafenbahn „Baltic Port Rail Mukran“ sowie vor Ort tätigen Reedereien.

Am 14. Juli 2011 empfing Harm Sievers, Geschäftsführer der Fährhafen Sassnitz GmbH, gemeinsam mit dem Staatssekretär im Landesverkehrsministerium, Sebastian Schröder, eine russische Delegation der RZD auf dem Gelände des drittgrößten deutschen Ostseehafens. Nach einem kurzen Empfang diskutierte die Delegation zusammen mit den ortsansässigen Terminalbetreibern den aktuellen Stand der Entwicklung des Eisenbahnfährverkehrs Ust Luga–Baltijsk–Sassnitz-Mukran.

Im Anschluss an die gelungenen Gespräche unterzeichnete der Vizepräsident der RZD einen Vertrag mit der Baltic Port Rail Mukran, der die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Russland und Deutschland im Eisenbahnfährverkehr beinhaltet. Neben der Festsetzung von rechtlichen Rahmenbedingungen wurden vor allem erste Vorbereitungen für den Eisenbahnfährverkehr geschaffen. Unter anderem wurde der partnerschaftliche Informationsaustausch zwischen der Baltic Port Rail Mukran und der RZD Tochtergesellschaft Pultrans vereinbart. Der russische Hafenbahndienstleister in Ust Luga und die Sassnitzer Hafenbahn wollen zukünftig intensiver zusammenarbeiten und gemeinsame Marketing-Aktivitäten anstreben.

Staatssekretär Sebastian Schröder sagte: „Der Hafen Sassnitz-Mukran hat sich gut entwickelt. Das Ziel der Landesregierung ist es, den Eisenbahnfährverkehr zwischen Sassnitz und Russland auszubauen. Dazu haben wir heute gute, vertrauensvolle Gespräche geführt, auf die wir aufbauen können.“

Die Delegationsreise endete abends an Board der MS „Kalinin“. „Für die deutsche und russische Hafenwirtschaft war dieses bilaterale Treffen ein bedeutender Schritt nach vorne“, erklärt Harm Sievers. „Dank der guten und kontinuierlichen Unterstützung durch das Land Mecklenburg-Vorpommern wird die Zusammenarbeit zwischen deutschen und russischen Partnerhäfen weiter gefestigt und ausgebaut.“